Vordenken versüßt den Lebensabend

Private Krankenversicherungen werben mit derartigen Slogans und wissen genau, wie sie Menschen der älteren Generation für ihre Leistungen attraktivieren können. Doch sollte dieses Thema nicht nur für ältere Menschen sondern auch für die jüngeren Generationen von Bedeutung sein. Vielmehr noch Menschen, die noch einen weiteren Weg bis zur Pension und dem letzten Lebensabschnitt haben, sollten sich über genau diesen Zeitraum intensive Gedanken machen. Die staatliche Absicherung für Pensionisten und pflegebedürftige Menschen ist in einigen Jahren erschöpft und der Staat wird den Bürgern nicht mehr aushelfen können, zumindest nicht mit finanziellen Mitteln.

Kommt man nun persönlich in die Situation und hat einen Bedarf an Pflege und ärztliche Versorgung, so muss man für die entstehenden Kosten selbst aufkommen. Die Kosten müssen also aus eigener Tasche bezahlt werden. Kaum ein Bürger des Mittelstands wird sich dies leisten können. Arztstunden kosten eine Menge Geld und ebenso verhält es sich mit Leistungen aus der Pflegebranche. In diesem Fall empfiehlt es sich eine Versicherung für den Ernstfall abzuschließen. Krankenzusatzversicherungen beispielsweise sichern für den Fall ab, dass man einmal intensive Arztkosten zu bezahlen hat, oder Rehabilitations- und Pflegeleistungen in Anspruch nehmen muss. Der regelmäßig zu bezahlende Beitrag kann sodann dafür sorgen, dass einem genau jene Leistung zu Gute kommt, die man im individuellen Fall eben benötigt und dringend braucht. Diverse Versicherungsanstalten bieten derartige Leistungen an. Es lohnt sich vor Abschluss eines Versicherungsvertrages die am Markt bestehenden Produkte und Leistungen gut zu prüfen. Detaillierte Preis- und Leistungsrecherchen verhelfen am Ende Geld zu sparen und sorgen für eine perfekte Absicherung.

Perfekt in dem Sinne, dass die abgeschlossene Versicherung auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Versicherungsnehmers und Begünstigten abgestimmt sind. Es hilft nichts und ist obendrein äußerst enttäuschend, wenn man eine Versicherung abschließt, die am Ende nicht jene Leistungen zur Verfügung stellt, die man persönlich benötigen würde und für deren Begleichung man erst wieder das selbst Ersparte anpacken muss.

Aktien

Erwirbt man Aktien, beteiligt man sich damit am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Diese Aktie ist natürlich auch mit einem gewissen finanziellen Risiko verbunden, doch man kann mit der Aktie auch das dafür eingesetzte Kapital vergrößern und somit einen Gewinn machen.
Kennt man sich nicht so gut mit dem Thema Aktien und Wertpapieren aus, sollte man sich am Anfang im Internet oder bei einem Kreditinstitut umfassend darüber informieren und zu Beginn nur eine oder wenige Aktien mit einem geringen Wert kaufen, sodass man keine großen Verluste machen kann, falls die Aktie weniger wert wird.

Die wertmäßige Entwicklung der Aktie hängt vom Kurswert ab, der sich laufend ändert, da sich die finanzielle Lage des Unternehmens ständig verändert. Geht es dem Unternehmen, bei dem man eine Aktie erworben hat, finanziell gut, steigt der Wert der Aktie, da das Grundkapital des Unternehmens mehr wird. Geht es dem Unternehmen hingegen finanziell schlecht, verringert sich das Grundkapital und somit der Wert der Aktien.

Kauft man eine Aktie, bekommt man dafür einen Anteilsschein ausgestellt. Das heißt, dass die Aktie ein Wertpapier ist, das verbrieft ist. Meistens bekommt man jährlich eine Dividende mit einem eventuellen Gewinn, der sich aus der Aktie ergibt.
Möchte man die Aktie nicht mehr haben, kann man sie jederzeit verkaufen, sofern man einen Käufer findet.

Natürlich gibt es auch andere Wertpapiere oder Arten Geld anzulegen, wie zum Beispiel einen Bausparvertrag oder ein Konto mit guten Konditionen. Wenn man sich dazu informieren möchte, kann man sich in einem Kreditinstitut, meistens kostenlos, beraten lassen. Der Bankberater kann dabei sehr gut auf die persönlichen Wünsche und die eigene Lebenssituation eingehen und die passende Sparvariante herausfinden und ein günstiges Angebot erstellen, mit dem man dann langfristig zufrieden ist.  Auch im Internet gibt es dazu viele Anbieter und Seiten, auf denen man sich zu diesem Thema informieren kann, wie zum Beispiel www.tagesgeldkonto.com.

Zulassungsbescheinigung sorgfältig aufbewahren

Jeder Fahrzeugbesitzer ist verpflichtet die Zulassungsbescheinigung zu seinem Wagen sorgfältig und ordentlich aufzubewahren. Früher lautete das Wort für dieses Dokument übrigens Zulassungsschein. Im Volksmund ist die Umbenennung auch überhaupt kaum bekannt und es wird weiter das Wort Zulassungsschein verwendet. Nun jedenfalls liegt es in der Verantwortung des Autobesitzers dieses Papier zum Einen sorgfältig aufzubewahren und andererseits auch beim Benützen des Fahrzeuges stets mitzuführen. Viele Menschen verwenden dafür ein eigens dafür erzeugtes Etui aus Leder oder einem anderen Material.

Die Seiten des Zulassungsscheins können hinter Plastikfolien mitgeführt werden und bleiben so stets sauber und ordentlich aufbewahrt. Der Scheckkarten-Zulassungsschein ist besonders praktisch aufzubewahren. Dieses Papier ist von sehr kleiner Größe und auch aus einem bestandfesteren Material gefertigt, als Papier dies ist. Wie auch immer für den Fahrzeugbesitzer ist und bleibt es in der Regel ein Dokument, das ihn als Besitzer des jeweiligen Fahrzeuges ausweist. Nicht mehr und nicht weniger. Im Zulassungsschein sind die Daten zu dem Fahrzeug angeführt. Verliert man seinen Zulassungsschein, so ist dies mit Aufwand und Kosten verbunden. Bei der KFZ-Zulassungsstelle, so nennt sich die Behörde, kann man auf Ausstellung eines Duplikates einen Antrag stellen. Auch wenn man seinen Namen ändert, aufgrund einer Heirat beispielsweise, oder wenn man seinen Wohnsitz ändert, so muss die Änderung im Zulassungsschein angeführt werden.

In jedem Wohnbezirk gibt es dafür eine zuständige Stelle, an die man sich mit seinem Anliegen wenden kann. Eine Ausfertigung des Zulassungsscheins sollte also stets mit dem Führerschein mitgeführt werden. Eine weitere Ausfertigung verbleibt beim Typenschein. Dieser wird beim Wiederverkauf an den Käufer weitergegeben und bestätigt dadurch, den Wechsel des Besitzers. Selbstverständlich wird im Zuge des Verkaufes ein neuer Zulassungsschein durch die zuständige Behörde ausgestellt. Denn immerhin steht der Name, die Anschrift und weitere Daten zum Besitzer und des Fahrzeuges in dem Papier und müssen somit auch geändert werden.

Möglichkeiten werden geboten – Ziele setzt man sich selbst

Das Leben verändert sich, man selbst verändert sich im Laufe der Zeit. Man kann sich nie sicher sein im Leben, denn von heute auf morgen kann alles anders sein. Pläne können verworfen oder zerstört und neue Ziele können entdeckt werden. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir alle viel mehr Möglichkeiten geboten bekommen und nach immer mehr streben, sind Vorsätze, die wir mit 18 treffen, meist mit 30 nicht mehr aktuell. Um sich persönlich zu verändern, braucht man nicht immer, aber manchmal durchaus auch Geld. Viele Menschen wollen sich selbst verwirklichen. Ein Arzt möchte seine eigene Praxis gründen, ein Künstler seine eigene Galerie eröffnen. Aber vielen fehlt für Schritte solcher Art einfach das nötige Kleingeld. Als Privatperson hat man es in einer bestimmten Weise noch einfacher, als jene, die selbständig sind. Ein Privatkredit ist einfacher zu bekommen, man ist selbst mehr abgesichert und kann dies auch demjenigen vermitteln und glaubwürdig machen, der einem das Geld leiht. Wer aber als Selbständiger auftritt, hat es in Punkto Kredit schon wesentlich schwieriger. Die Risiken sind hoch und dies wissen auch alle, die sich im Kreditbereicht besser auskennen. In Deutschland gibt es mittlerweile einen Kredit für Selbstständige. Natürlich gibt es hierzu mehrere Anbieter, nicht nur einen. Aber es ist schon erstaunlich, dass die Selbständigen als eigene Zielgruppe gehandelt werden. Dabei ist klar, dass man auch als Privatperson in Konkurs gehen kann. Wie gesagt: Nichts und niemand ist sicher. Aber es ist schön, dass sich Leute immer wieder auf das Wagnis „Kredit“ einlassen und dadurch versuchen, ihrem Ziel und somit sich selbst, etwas näher zu kommen. Es ist gar bewundernswert, wenn Menschen jedes Risiko in Kauf nehmen, um irgendwann bei sich selbst anzukommen, sei es mit einer eigenen Praxis oder einer eigenen Galerie. Es gibt immer Möglichkeiten im Leben, aber da es meist mehrere sind, sollte auch gründlich über sie nachgedacht werden.

Versicherungsbetrug und seine Folgen

Versicherungen sollen ja eigentlich einen entstandenen Schaden abdecken, wenn der Versicherte diesen nicht aus eigener Tasche bezahlen kann. Dabei kann es sich natürlich um allerlei unterschiedliche Dinge handeln. Es gibt Versicherungen für alle mögliche und nahezu unmögliche Fälle, von der Versicherung gegen Hagelschäden bis hin zur Krankenhausversicherung.
Leider kommt es aus Sicht der Anstalten recht häufig vor, dass ein Kunde versucht, mit künstlich herbeigeführten Mitteln an eine finanzielle Unterstützung zu gelangen und das ist natürlich nicht der Sinn dahinter. Versicherungsbetrug ist dabei nicht einfach nur eine Kleinigkeit, die ignoriert wird, er hat Folgen für die Täter, sofern man ihnen auf die Schliche kommt.
Dabei steigt die Zahl der erfolgreich entdeckten Betrüge immer mehr und mehr an, da einerseits durch ein generelles Ansteigen auch die Rate der Untersuchungen steigt und oftmals die Versuche sehr offensichtlich sind. Von Kleinkindern die 50 Kilogramm schwere Elektrogeräte umher werfen und angeblich gestohlenen Autos, die vor der Einfahrt parken ist hier die Rede.
Dabei gibt es scheinbar jedoch recht wenig Strafanzeigen, jedoch bleibt der versuchte Betrug nicht ungesühnt, denn dadurch kann es natürlich passieren, dass man einfach keine Leistungen mehr erhält. Wird nämlich wirklich in eine Wohnung eingebrochen, aber ein Gegenstand als gestohlen angegeben, der gar nicht entwendet wurde, so bezahlt die Versicherung weder den einzelnen Gegenstand noch die restlichen Kosten, die entstanden sind. Auch eine Zusatzversicherung kann in solchen Fällen nicht mehr helfen.
Fingierte Schadenersatzforderungen, die man nicht aufdecken kann müssen nun einmal leider die anderen versicherten Mitglieder zahlen, denn so ist das System aufgebaut. Laut Analytikern könnten die Beiträge um bis zu 5% geringer sein, wenn die Menschen nicht so häufig versuchen würden, den Versicherungsbetrug zu begehen. Vielleicht sollte sich der ein oder andere Übeltäter dies ins Gedächtnis rufen.

Geld regiert die Welt…

Nach dem heutigen Wissensstand werden bereits seit dem Mittelalter Kredite vergeben. Zwar in gänzlich anderer Form als Heute, dennoch besteht dieses Prinzip des Darlehens schon sehr lange. Nachdem im Christentum Zinsverbot galt, waren Juden zunächst die Einzigen, die mit Krediten arbeiten konnten. Doch dieses wurde Ende des 17. Jahrhunderts passé und der Kredit wurde schnell gang und gäbe, sodass im 19. Jahrhundert in Europa die ersten Bankinstitute gegründet wurden, um die steigende Nachfrage erfüllen zu können und diese hat sich bis heute noch weiter gesteigert. Der Trend ist hier und heute bereits da angelangt, dass die Schufa Holding AG Daten über Kreditnehmer und deren finanzielle Situation speichert, um ihre Geschäftspartner wie Banken und andere Unternehmen vor Kreditausfällen zu schützen. Dass die Schufa auch die Konsumenten vor Überschuldung schützt, so wie es in der Selbstbeschreibung heißt, mutet allerdings ein wenig ironisch an. Jedenfalls scheint der Druck auf die Bürger sehr groß geworden zu sein und der Drang danach, immer und überall zu konsumieren bzw. Statussymbole zu besitzen, steigt. Dafür ist allerdings nicht jedermanns Geldbörse geschaffen und die Lösung der Probleme heißt Kredite. Der schnelle Sportwagen oder die Dachgeschoss-Eigentumswohnung in der Stadtmitte haben also bald einen neuen stolzen Besitzer. Der Vollständigkeit halber muss auch angemerkt werden, dass diese Darlehen von vielen Personen nur in Anspruch genommen werden, weil dringende Anschaffungen getätigt werden müssen, die momentan nicht finanziert werden können. Es hat also kaum etwas mit Luxus zu tun, wenn mal eben das Auto der Alleinerzieherin kaputt geht. Nach Recherchen auf zum Beispiel finanzinform.de über und die beste Kombination von Höhe der Rate und Läge der Laufzeit folgen die Besuche bei den verschiedenen Banken. Und wenn man gerade darüber aufgeklärt wird, wie günstig die Zinsen doch gerade seien, kann man sehnsüchtig an das Zinsverbot aus dem Mittelalter denken…

O du froehliche Spendenzeit

Man kennt es nicht anders: in der Weihnachtszeit flattern für gewöhnlich jeden zweiten Tag neue Spendenaufrufe in den heimischen Briefkasten. Bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trifft man außerdem auf zahlreiche Sammler mit Spendendosen für den guten Zweck. Der normale Mittelstandsbürger weiß garnicht so recht, für welche der vielen Organisationen er sich entscheiden soll. Bei den vielen Angeboten kann man leicht an die falsche Adresse oder Spendenbüchse gelangen, da viele Betrüger die Tatsache ausnutzen, dass an Weihnachten die Spendenbereitschaft größer ist als zu jeder anderen Zeit des Jahres. Grund zur Skepsis besteht, wenn Spendensammler auf der Straße einen geradezu um Spenden anflehen oder sich mit einem einfachen „Nein“ nicht zufrieden geben wollen. Auch von ähnlich klingenden Namen sollte man sich nicht täuschen lassen- nicht alles, was wie ‚amnesty international‘ klingt, muss auch etwas mit der eigentlichen Organisation zutun haben. Viele Institutionen sind von dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen mit einem staatlich anerkannten Spendensiegel ausgezeichnet worden- hier kann bedenkenlos gespendet werden. Wer mit der Büchse von Tür zu Tür zieht, sollte nach einer gültigen Sammelerlaubnis gefragt werden. Oftmals trennt sich hier schon die Spreu vom Weizen. Auch vor unüberlegten Vertragsunterzeichnungen sei in diesem Zusammenhang gewarnt. Allzuleicht kommen Betrüger so an Kontodaten und persönliche Finanz-Infos – der Ärger ist vorprogrammiert. Bei den Flyern und Broschüren genügt manchmal schon eine genauerer Blick, um seriös von unseriös unterscheiden zu können. Bei Bildern von stark abgemagerten Kindern und Textzeilen wie: „Ohne Ihre Hilfe wird dieses bemitleidenswerte Wesen keine zwei Wochen mehr überleben! Nur Herzlose würden diesem Kind den Wunsch nach Essen verweigern!“ ist Vorsicht geboten. Generell sollte man bei Unsicherheit auf die altbewährten Organisationen wie „Das Rote Kreuz“ oder „Brot für die Welt“ zurückgreifen – hier kann man sicher sein, dass gespendetes Geld auch seinen Zweck erfüllen wird. Auch die Kleidersammlungen der Kirchen freuen sich immer über Spenden.

Geld anlegen, aber wie?

Jeder möchte natürlich das meiste aus seinem hart verdienten Geld machen und dies ist auch verständlich. Es gibt genug Anlagen, die genau das zu versprechen scheinen, und genug Geschichten von Menschen, die über Nacht an der Börse reich geworden sind, um die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass das vielleicht eines Tages unsereiner passieren mag.  Tatsache ist jedoch, dass jede Anlage ihr Risiko hat, und dass genau die Anlagen, mit denen man von einem Tag auf den anderen ein Vermögen machen kann, auch jene Anlagen sind, mit denen man selbiges sehr schnell verlieren kann. Viele mögen es also vorziehen, ihr Geld in womöglich weniger ertragreiche, dafür aber risikoärmere und sicherere Anlagen zu investieren. Um Geld anzusparen, gibt es mehrere sehr sichere Möglichkeiten. Beliebt ist das Sparbuch, das in der Regel eine lange Laufzeit hat. Hier kann man nur über ein gewisses Guthaben verfügen, ohne das Sparbuch kündigen zu müssen, und generell gilt, je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz, der für einen bestimmten Zeitraum zwischen Bank und Kunde festgelegt wird. Alternativ dazu gibt es das Tagesgeldkonto, hier ist zwar der Zinssatz nicht festgesetzt und kann sich jederzeit ändern, aber dafür ist das gesamte Guthaben, für Notfälle beispielsweise, jederzeit verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es in Deutschland auch die Tagesanleihe des Bundes, deren Zinssatz täglich berechnet wird und an den Eonia gebunden ist. Zu den risikoreicheren Formen der Anlage zählen z.B. Aktien. Aktien sind im Grunde Wertpapiere, mit deren Kauf man Anteil an einem Unternehmen bekommt. Langfristig sind Aktien meistens eine sehr gute Investition, doch kurzfristig kann aufgrund der Fluktuation des Markts Verlust gemacht werden. Immobilien werden generell als eine sehr sichere Form der Anlage gesehen. Optionen und Futures zählen zu den risikoreichsten Anlagen und werden dennoch oft benutzt. Hier zählt rein die Markteinschätzung und man sollte sich seiner Sache sehr sicher sein.

Luftfahrt im Abwind

Flugzeuge und Airlines bestimmen bereits heute einen Teil unseres Lebens. Der Luftverkehr nahm in den letzten Jahrzehnten einen sprunghaften Verlauf. Hunderte Airlines betreiben tausende Flugzeuge. Um die ganze Welt spannt sich ein Luftverkehrsnetz mit hunderten Flugplätzen. Tag für Tag starten und landen diese Flugzeuge, um Passagiere von einem Ort zum nächsten zu transportieren.
Die beiden Airlines Air France und British Air betrieben sogar das einzige existierende Überschallflugzeugmodell für die Zivilluftfahrt. Die Concorde wurde über mehrere Jahrzehnte hinweg von beiden genannten Fluglinien im Pendelverkehr eingesetzt. Die Flüge über den großen Teich, den Atlantik nach New York stellten jedes Mal  für den Flugpassagier ein besonderes Erlebnis dar. Vom zweifachen Überschallknall beim Durchbrechen der Schallmauer merkte man als Passagier wenig. Einzig das Flugzeug selbst wurde starken Belastungen ausgesetzt bei solch schnellen Flügen. Die Hitzeentwicklung am Flugzeugrumpf war so groß, dass sich der Rumpf bei jedem Durchbrechen der Schallmauer um 5 Millimeter dehnte und erst nach Verlangsamung der Geschwindigkeit und Abkühlung der Flugzeugmaterialien an der Außenhaut der Concorde wieder um diese 5 Millimeter zusammen zog.
Die Spritkrise in der Luftfahrt und die damit verbundenen Preissteigerungen bei den Betriebskosten im Luftverkehr bewirkten die endgültige Außerdienststellung der letzten Flugzeuge des Typs Concorde. Die Rentabilität war zwar zu keiner Zeit für dieses Flugzeug gewährleistet, aber als Prestige-Objekt galt es dennoch das Überschall schnelle schnittige Flugmodell.
Airline um Airline prüft in der heutigen Zeit die Rentabilität ihres eigenen Flugbetrieb. Viele Billigfluglinien mussten bereits erkennen, dass ein Überleben der eigenen Fluglinie unmöglich scheint. Fast jeden Monat verschwinden daher wieder Airlines vom Markt. Die Großen der Branche schlossen sich längst zu globalen Allianzen zusammen. Allianzen, die sich aus mehreren Fluglinien zusammensetzen und die Kosten untereinander einsparen, helfen. Am Ende werden ohnedies höchstwahrscheinlich nur die Airlines überlebensfähig bleiben, die sich zusammen in einem Verbund befinden. Kostensenkungen und Einsparungen bei den Flugzeugflotten werden auch in den nächsten Jahren das Bild bei den Airlines prägen. Eine Umschuldung kann hierbei bei manchen Airlines nur noch bedingt Wirkung zeigen.

Das Kostenerstattungsprinzip deutscher Krankenkassen

Es könnte eigentlich viel besser funktionieren, das Kostenerstattungsprinzip bei den deutschen Krankenkassen. Die staatlichen Kassen schleppen hierbei noch eine Menge an Ballast mit sich, den es abzuwerfen gilt. Ein schlanker Staat benötigt auch ein schlankes Kassensystem.
Die privaten Krankenkassen in der Bundesrepublik machen es vor, und in Sachen Kostenerstattungsprinzip ist man mittlerweile Vorbild. Die staatlichen Kassen schauten sich bereits einige dieser Prinzipien privatwirtschaftlichen Handelns ab, und erstatten ebenfalls bereits Kosten, die von den Patienten und Versicherungsnehmern nicht in Anspruch genommen werden.
Der Hintergedanke besteht darin, die Kosten für Krankenleistungen zu reduzieren, indem man Anreize nach dem Kostenerstattungsprinzip schafft. Man gewährt zwar nach wie vor Leistungen und Sonderleistungen, werden diese allerdings nicht in Anspruch genommen, werden sie mit Geld vergütet. Für viele Menschen ist dies ein großer Anspruch auf Leistungen zu verzichten, die vielleicht ohnedies nicht oder zumindest wenig nötig wären. Der Vorteil in solch einem Einsparen von unnötigen Leistungen liegt darin, dass nicht für jede weitergehende Leistung horrende Beträge in Anspruch genommen werden. Die ausgezahlten Boni an die Versicherungsnehmer beträgt nämlich nur einen Bruchteil der eingesparten Leistungsausgaben. Manche privaten Versicherungen vergüten die Ansparungen aber auch vollständig zu 100 Prozent. Sehr löblich in Zeiten wirtschaftlicher Krisen.
Die Versicherungsprämien richten sich bei den privaten Anbietern ganz nach den zu erwartenden Ansprüchen der Kunden und Patienten. In letzter Zeit werben private Versicherungen immer stärker mit dem Argument Kostenerstattungsprinzip das selbst den Kunden und Patienten immer wichtiger scheint.
Eine ambulante Krankenzusatzversicherung ist interessant und sicherlich auch vernünftig,
wenn man bedenkt, dass es immer mehr ambulante Aufenthalte von Personen gibt. Die Menschen werden zwar immer älter, aber dadurch wächst auch die Gefahr, dass sie kränklicher werden und größere ärztliche Fürsorge und Betreuung benötigen. In Alten- und Krankenheimen gibt es bereits ambulante Stationen, die von Hausärzten betrieben werden, damit die Kosten ein wenig gesenkt werden können im Gesundheitswesen. Ein Arztbesuch beim Patienten kostet nach wie vor Zeit und Geld. Wesentlich besser scheint es zu sein, falls dies der Gesundheitszustand zulässt, den Patienten zum Arzt kommen zu lassen.